MEIN FOTOGRAFIEBLOG

Doku „Finding Vivian Maier“ im Kino-Center

Verfasst 15. August 2014 in der Kategorie Allgemein. Streetphotography der besonderen Art.

FRIEDBERG.  Bis zu ihrem Tod 2009 in Chicago hatten nur ganz wenige die Bilder der Streetphotograhin Vivian Maier (links im Selbstportrait) gesehen. Erst danach wurde ihre fotografische Sammlung durch einen Zufall entdeckt. Seitdem werden ihre Bilder von der Kunstszene weltweit gefeiert. Heute gilt sie als eine der wichtigsten Fotografinnen der USA.  Vivian Maier wurde 1926 in New York geboren. Aufgewachsen ist sie in Frankreich. Seit 1956 verdiente sie in Chicago vier Jahrzehnte lang ihren Lebensunterhalt als Kindermädchen. In den beiden Metropolen fotografierte sie unzählige Straßenszenen, die zum Teil an die Größten dieses Fachs erinnern: An Elliot Erwitt, Lee Friedlander oder Robert Frank. Ihre Portraits namenloser Passanten aus der Unterschicht wirken wie die von Diane Arbus. Zeit Ihres Lebens stellte sie keines Ihrer Bilder aus.  Der Dokumentarfilm „Finding Vivian Maier“ (Regie: Charlie Siskel und John Maloof) erzählt ihre unglaubliche Geschichte und gewährt einen Einblick in ihre empfindsame Künstlerseele. Nach der Premiere auf der Berlinale wird die 84minütige Dokumentation am 20. August (Mittwoch) um 20 Uhr und am 27. August (Mittwoch) um 17 und 20 Uhr im Kino-Center Friedberg (Hessen) gezeigt. Vorab kann man die besonderen Arbeiten der Streetfotografin Vivian Maier und ihre Lebensgeschichte unter http://www.vivianmaier.com/ kennenlernen. Empfehlenswert ist die differenzierte Filmkritik der Frankfurter Rundschau vom 24. Juni 2014 unter http://bit.ly/1rB7Xrh .